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Matthias MinkPlatz 3 in der Liga, FVM-Pokal-Halbfinale!

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und nur einem Punkt aus den letzten drei Ligaspielen sind wir trotz dieser oben angegebenen Zwischenbilanz natürlich nicht komplett zufrieden!

Das liegt aber weniger an den erzielten Punkten nach der Winterpause, als an einzelnen Ergebnissen. Sowohl im Spiel gegen ETB SW Essen, als auch in der Begegnung gegen die U23 des MSV Duisburg war ein weitaus besseres Ergebnis möglich. Die Spielanalyse beider Partien bestätigt uns in unserem Weg das Offensivspiel weiter zu verbessern, variabler und flexibler im Spiel nach vorne zu werden, damit wir in diesen Spielen effektiver und somit erfolgreicher Fußball spielen!

Die Mannschaft arbeitet hierfür sehr konzentriert und zielorientiert an diesen Vorgaben und ist sehr motiviert, in den nächsten Wochen diese kurzfristigen Ziele umzusetzen. Gelingt uns das, werden auch schnell wieder positive Ergebnisse und kurzfristig gute Spiele folgen.

Wir haben in den 11 Pflichtspielen (10 Ligaspiele, 1 Pokalspiel) im Jahr 2011, mit 7 Siegen, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen eine gute sportliche Entwicklung gezeigt und diese Tendenz wollen wir in die kommenden Wochen beibehalten.

Trotz aller Kritik und sicherlich vielen Rückschlägen verschiedenster Art im Laufe dieser Saison zeigt die Mannschaft sich im Vergleich zum Herbst stark verbessert und um einiges stabiler. Das bestätigt uns in unserer täglichen Trainingsarbeit und der guten Zusammenarbeit im gesamten Team.

Matthias Mink

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Matthias MinkDie Wintervorbereitung begann trotz optimaler Winterungsbedingungen, wegen des defekten Flutlichtes im RheinEnergie Sportpark denkbar schlecht. In der ersten Woche konnte nur eine Platzeinheit abends unter regulären Bedingungen stattfinden. Die Mannschaft zeigte sich aber trotz dieser wieder einmal widrigen Umstände hoch motiviert und sehr bestrebt, das vorgegebene Arbeitspensum in vollem Umfang zu absolvieren. Die Vorfreude auf das Trainingslager und auf eine erfolgreiche Rückrunde, ließen die fast schon grotesken Trainingsbedingungen in der täglichen Arbeit in den Hintergrund rücken.

Im Trainingslager in Antalya angekommen, zeigte sich in der Mannschaft Euphorie und eine hohes Maß an Eigenmotivation. Erfolgshunger und Neugier verbunden mit der Lust auf Fußballspielen war in den ersten Tagen in jeder Einheit zu spüren. Man spürte, dass die Spieler diese Herausforderung annehmen. Die guten Testspielergebnisse ließen die Müdigkeit und die Erschöpfung durch intensive Trainingseinheiten in den Hintergrund rücken. Durch eine gute Harmonie und große Wertschätzung untereinander, war trotz des Konkurrenzkampfes eine sehr gute Stimmung im Team. Es wird sich im Laufe der nächsten Wochen zeigen, ob das Trainingslager auch in Sachen Teamgeist fruchtbar war und wir davon profitieren werden.
 
Wieder in Köln zurück, begann neuerlich die Kunst der Improvisation des Trainingsprogramms. Nach mittlerweile drei Wochen, funktioniert das Flutlicht auf der „Westkampfbahn“ (Trainingsplatz für die Tage Dienstag und Donnerstag) immer noch nicht. Wenigstens sind die Witterungsbedingungen weiterhin ordentlich und somit fiebern alle der ersten Begegnung 2011 gegen Rot Weiß Essen entgegen. Die Mannschaft zeigt sich entschlossen und erfolgshungrig und möchte unbedingt die guten Leistungen aus den Vorbereitungsspielen bestätigen. Trotz einiger leicht verletzter und angeschlagener Spieler (Heber, Kruth, Halili, Remagen stehen für die Partie gegen Essen nicht zur Verfügung und Schäfer und Venekamp pausierten zuletzt wegen Krankheit) gehen wir sehr optimistisch in das Spiel gegen den „Wintermeister“.

Ein Erfolg am Samstag wäre die Belohnung für die harte und im Hinblick auf die Trainingsbedingungen nicht immer einfache Wintervorbereitung 2011.

Matthias Mink

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Matthias MinkLeider wurde das Spiel gegen Rot-Weiß Essen abgesagt. Fans und Mannschaft haben gemeinsam auf dieses Highlight der Saison hingefiebert. Und dann kam dieser nicht vorhersehbare Wintereinbruch. Die Wintermonate in den vergangenen zwei Jahren waren schon eine Katastrophe. Aber die Prognosen für die nächsten zwei Monate scheinen die vergangenen zwei Jahre noch zu toppen. Sollte man den aktuellen Wetterprognosen glauben schenken, so können wir uns auf einige „englische Wochen“ im Frühling gefasst machen.

Zu den schon schwierigen Bedingungen in den Wintertrainingsmonaten (November bis einschließlich März), mit Aschenplatztraining und Kunstrasentrainingseinheiten im Kölner Westen nahe des RheinEnergie Stadions, kommen jetzt auch noch Platzsperren hinzu, die einen normalen Trainingsbetrieb für unser Team nicht zu lassen. Zuletzt mussten wir unser Abschlusstraining vor dem Meisterschaftsspiel gegen Herne wegen Platzsperren auf einer Wiese im Volksgarten (Stadtpark in unmittelbarerer Nähe des Südstadions) durchführen.
 
In den vergangenen Trainingseinheiten war an ein reguläres Mannschaftstraining nicht zu denken. Leider haben wir keine eigene Platzanlage und sind deshalb an die Vorgaben und Weisungen des Sportamtes der Stadt Köln gebunden. Somit mussten wir das Trainingsprogramm umstellen und haben mit Lauf und Stabilisationstraining hauptsächlich konditionelle Trainingsaspekte beleuchtet. Wir werden mit den momentanen Trainingsbedingungen unseren Ansprüchen und den Ansprüchen der Mannschaft nicht gerecht. Da das Wetter wohl bis auf weiteres schlecht bleiben soll und weitere Spielabsagen drohen, ist unser kurzfristiges Stimmungshoch durch den Auswärtssieg in Herne schon wieder verpufft. Es wird in den nächsten Tagen unglaublich wichtig sein, die Balance zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit in der Trainingsarbeit und dem Spannungsaufbau auf anstehende Meisterschaftsspiele zu gewährleisten.

Matthias Mink

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Matthias MinkMit den zuletzt drei Siegen in drei Pflichtspielen hat sich die Mannschaft endlich für die Mühen der letzten Wochen belohnt. Wichtig dabei ist auch, dass sich die Disziplin und Beharrlichkeit in der täglichen Trainingsarbeit einzelner Spieler, nun auch in Erfolgen auf dem Platz für das Team auszahlt. Ich denke es ist nicht selbstverständlich, nach einigen heftigen sportlichen Nackenschlägen als Mannschaft so zurück zu kommen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle jedem einzelnen Spieler und damit meine ich alle 26, die uns aktuell im Kader zur Verfügung stehen, ein großes Kompliment für das bisher Geleistete aussprechen. Denn jeder einzelne hat einen Anteil an der positiven Entwicklung der Mannschaft.

 Natürlich wissen wir, dass wir in einigen Spielen nicht ausreichend gepunktet haben und in einigen Spielen - als Team - nicht optimal funktioniert haben. Wir haben aber den Fans, der Öffentlichkeit und vor allem uns selbst nun gezeigt was möglich ist, wenn wir ins Rollen kommen. Und ich glaube, ganz offen gesagt, wir haben auch noch ein wenig Luft nach oben. Genau deshalb wollen wir diesen positiven Trend natürlich weiter vorantreiben und das erarbeitete Selbstvertrauen und die dadurch erlangte Sicherheit nicht nur konservieren, sondern weiter ausbauen.

Die Mannschaft freut sich auf die kommenden Aufgaben, geht selbstbewusst in die nächsten Begegnungen und kann sich mit weiteren Erfolgen langsam zur Ligaspitze vorarbeiten.

Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, an dieser zuletzt beeindruckenden Beharrlichkeit des Teams festzuhalten!

Wir sind der festen Überzeugung auch in den nächsten Spielen unseren Fans erfolgreichen Fußball zu bieten. Bis zur Winterpause sind noch 24 Punkte zu vergeben und wir wollen Punkte, die wir unnötigerweise in Heimspielen verschenkt haben, uns bis Weihnachten natürlich zurückholen.

Schön dabei wäre, trotz der kälteren Jahreszeit, wenn uns zahlreiche Fans dabei begleiten und natürlich tatkräftig unterstützen und anfeuern.

Matthias Mink

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Sep
15

Matthias MinkDer 5. Spieltag ist vorüber. Wir haben in den bisherigen 3 Heimspielen unsere Ansprüche und vor allem die Ansprüche unserer Fans nicht erfüllt. Die beiden Auswärtsspiele waren gut bis sehr gut, leider wurden wir in Velbert kurz vor Schluss mit dem Gegentreffer und dem daraus resultierenden Unentschieden nicht komplett belohnt. Mit den bisher erreichten 8 Punkten sind wir deshalb natürlich nicht vollends zufrieden.

Wie so oft in den vergangenen Wochen kommen nach jedem Negativerlebnis die „Trainer-Kritiker“ und fordern den „schon lange fälligen Trainerwechsel“!

Ich brauche keinem hier erklären, dass sich diese ständige Diskussion nicht leistungsfördernd auf die Mannschaft auswirkt. Dies soll aber keine Rechtfertigung für die bisher wenig überzeugenden Heimspiele sein. Ich möchte aber alle die, die ständig unsere Arbeit in Frage stellen, anmahnen.

Die tägliche Arbeit mit der Mannschaft, das Training, die Spielvor- und -nachbereitung, der Einsatz jedes Einzelnen - vom Teammanager, Betreuer bis hin zum Praktikanten - ist sehr gewissenhaft und mit viel Eifer und Ehrgeiz ausgestattet. Die Spieler arbeiten sehr akribisch und sind trotz der großen Konkurrenzsituation auf das gemeinsame Ziel, den Aufstieg in die Regional-Liga, eingeschworen. Gerade jene Spieler, die aktuell keine oder wenig Berücksichtigung finden, zeigen großen Trainingseinsatz und so haben wir momentan auch eine sehr hohe Trainingsqualität. Man kann jetzt schon sagen, dass wir uns in allen Bereichen, im Vergleich zur vergangenen Saison, verbessert haben und mit der Weiterentwicklung sicherlich auf einem sehr guten Weg sind, unsere Ziele auch erfüllen zu können. Allerdings haben wir noch nicht die Ruhe und Selbstverständlichkeit gefunden, ein zielstrebiges und konsequentes Angriffsspiel in den Heimspielen zu zeigen.

Natürlich sind die Spiele am Wochenende und die daraus resultierenden Ergebnisse für die Fans die entscheidende Messlatte und wenn diese nicht stimmen, ist konstruktive Kritik sicherlich angebracht und auch berechtigt. Dieser Kritik stellen wir uns natürlich. Auch die Verantwortlichen der Spielbetriebs GmbH beobachten unser Tun und Handeln und stellen dieses regelmäßig auf den Prüfstand. Und gerade deswegen bin ich auch sehr zuversichtlich, dass unsere Mannschaft den Aufstieg realisieren kann. Wer allerdings geglaubt hat, dass dies ein programmierbares und einfaches Unterfangen wird, der lebt in einer anderen Welt. Wer der Überzeugung war, wir sind der „FC Bayern München der NRW-Liga“, der ist realitätsfremd und hat keinen Respekt vor der Konkurrenz aus Windeck, Siegen und den beiden Vereinen aus Essen. Wer der Meinung ist, wir schießen alle anderen Vereine mit 2:0 oder 4:0 aus dem Stadion, der sollte sich Woche für Woche die Ligaergebnisse anschauen und ein wenig reflektieren.

Wir haben einen sehr schwierigen und steinigen Weg vor uns und noch 29 Spieltage zu spielen. Fortuna Köln hat eine qualitativ gute Mannschaft, die alles dafür tun wird, ihre Ziele zu erfüllen.

Wichtig dabei ist, dass alle in unserem Team, dem Umfeld und im Verein diese Überzeugung ständig und stetig transportieren und somit auch nach Außen weitergeben. Alle müssen die Herausforderung des „Projekts 2011“ in jeder Phase dieser Saison annehmen und persönliche Interessen deswegen auch bis zur Zielerfüllung hinten anstellen!

Matthias Mink

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Aug
05

Matthias MinkNach der nun fast fünfwöchigen Vorbereitung möchte ich im heutigen Newsletter den Mitgliedern einerseits unsere Eindrücke zum neuen Team kurz wiedergeben und andererseits unsere Spielphilosophie für die anstehende Saison etwas ausführlicher beschreiben.

Mit Beginn der sechswöchigen Vorbereitung, mussten wir einen ersten herben personellen Rückschlag verkraften. Einer unserer Hoffnungsträger der kommenden Spielzeit, Nassirou Ouro-Akpo, verletzte sich beim obligatorischen Leistungstest am zweiten Tag. Er zog sich eine schlimme Muskelverletzung zu und konnte die ersten 4 ½ Wochen nicht mit der Mannschaft trainieren. Aktuell befindet er sich im Aufbautraining und wird voraussichtlich erst zum Saisonstart ins Mannschaftstraining einsteigen können. Mit den beiden Nachverpflichtungen Andy Habl und Fabian Montabell zum Ende des Trainingslagers in Wesel sind die Personalplanungen soweit abgeschlossen und die Konkurrenzsituation auf den einzelnen Spielpositionen ist vom ersten Trainingstag bei den Spielern zu spüren. Mit 23 Feldspielern und 3 Torhütern haben wir einen großen Spielerkader, der aber auch in diesem Umfang aus der Erfahrung der vergangenen drei Jahre nötig ist, um erfolgreich arbeiten zu können.

Der Kader wurde nach Vorgabe zur Spielkonzeption und den jeweiligen positionsspezifischen Anforderungsprofilen nicht nur ergänzt, sondern nachhaltig verstärkt. Jede Spielposition ist nun annähernd gleichwertig doppelt besetzt. Damit haben wir auf dem Papier die spielstärkste Mannschaft der Liga und zählen natürlich mit unserem ausgegebenen Ziel Aufstieg, zu den absoluten Topfavoriten der Liga. Diese Qualitätssteigerung im Einzelnen und in der Breite, ist auch in der täglichen Trainingsarbeit zu spüren. Trainingsintensitäten und Umfänge wurden gesteigert. Gleichzeitig wurde ein professionelleres Umfeld geschaffen, um auch den gestiegenen Anforderungen der Spieler gerecht zu werden.

Die Spieler haben die körperlichen Strapazen von 26 Trainingseinheiten und bislang 7 Testspielen in den letzten 32 Tagen gut überstanden. Einige wenige haben konditionell noch leichte Defizite, die wir aber in den nächsten Tagen noch aufarbeiten werden.

Die Testspiele waren wirkliche „Tests“, allerdings sind wir als Mannschaft noch nicht da wo wir hin müssen. Die Mentalität, das gemeinsame Ziel zu verfolgen ist bei allen vorhanden, der Erfolgsgedanke und das daraus resultierende Selbstbewusstsein fehlen uns noch. Das liegt natürlich auch an noch fehlenden Abstimmungs- und Absprachemechanismen innerhalb von Mannschaftsteilen. Wir sind uns bewusst, dass uns dieser Prozess bis weit in die Saison hinein begleiten wird. Das ist aber bei dieser Anzahl von Neuverpflichtungen normal. Wir werden dem Team aber immer wieder klar machen, die Kompensation dieses zu Anfang vorhandenen Defizites kann durch gegenseitiges helfen und unterstützen und die Bereitschaft und den Willen jedes einzelnen, sich komplett dem Mannschaftsziel unterzuordnen aufgefangen werden.

Unsere Spielphilosophie ab dem ersten Ligaspieltag heißt: „Bestimmend mit Überzeugung und hoher individueller Qualität in der Offensive vor allem in den Heimspielen, bei gleichzeitiger Sicherheit und Stabilität durch aggressives Zweikampfverhalten sowie physischer und mentaler Überlegenheit in der Defensive den Gegner zu besiegen. Wir wollen flexibel mit zwei oder drei nominellen Angreifern aus einem Mittelfeldpressing mit situativem Forechecking spielen!“

Natürlich haben wir uns damit eine große Bürde auferlegt. Natürlich setzt jeder Spieler die Messlatte auch für sich persönlich sehr hoch. Wichtig dabei ist, dass wir dies absolut bewusst machen. Gleichzeitig dürfen wir aber den essentiellen Aspekt des gemeinsamen Handelns als Mannschaft um damit erfolgreich zu sein, nicht aus den Augen verlieren.

Die Mannschaft und das komplette Funktionsteam freuen sich auf ein erfolgreiches Projekt 2011, dessen Startschuss letztendlich mit dem ersten Ligaspiel in Kleve beginnt!

Matthias Mink

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Matthias MinkNach einer Saison mit vielen Enttäuschungen und Fehlern und natürlich auch sportlich verpassten Zielen, wollen wir an dieser Stelle ein Fazit ziehen.

Obwohl wir in der Sommervorbereitung 2009 sportlich gute Ergebnisse erzielt haben und auch guten Fußball gespielt haben, so waren die Ergebnisse in den ersten vier Begegnungen zwar ausreichend, die Art und Weise wie wir gespielt haben war aber nicht befriedigend. In den darauf folgenden Heimspielen gegen Bergisch Gladbach, Siegen und Aachen zeigte sich, dass wir trotz guter Phasen in den Spielen die individuellen Fehler nicht abstellen konnten. Problematisch hierbei war, es gab immer wieder andere Spieler die von Spieltag zu Spieltag patzten bzw. nicht in der Lage waren Stabilität und Kontinuität in ihre Leistung zu bringen. Nach der Niederlage im Heimspiel gegen Herne standen wir am Scheideweg. Es war klar, in den nächsten Partien mussten Ergebnisse erzielt werden. Die Bereitschaft und der Wille waren grundsätzlich vorhanden. Allerdings merkten wir die Mannschaft würde in sich zusammenbrechen, sollte nicht das ersehnte Erfolgserlebnis gelingen. Mit dem Sieg im Pokalspiel gegen Stotzheim und vor allem mit dem überzeugenden Sieg in Velbert hatten wir wieder das Bewusstsein gemeinsam auf Kurs kommen zu können. Die Mannschaft zeigte in dieser Phase der Saison eindrucksvoll, dass sie sich einig war und in welche Richtung es gehen sollte. Bis zur Winterpause erspielten wir uns ordentlich Punkte, ohne dabei letztendlich vollends zu überzeugen. Man merkte, wir hatten immer noch nicht die Stabilität und Sicherheit die man benötigt, um über mehrere Wochen konstant gut zu spielen unabhängig von Ergebnissen. Ein wahrscheinlich entscheidender Fehler zu diesem Zeitpunkt war, daraus personell keine Konsequenzen gezogen zu haben. Die ein oder andere Vertragsauflösung bzw. weitere Spielerverpflichtungen hätten möglicherweise in der Winterpause für Impulse sorgen können.

Nach einer nur zweiwöchigen Trainingspause kam dann wieder einmal eine katastrophale Wintervorbereitung. Einerseits trainierten wir zu Uhrzeiten einer Altherrenmannschaft (19.30 Uhr bzw. 19.45 Uhr Trainingsbeginn), andererseits immer wieder auf unterschiedlichen Trainingsplätzen. Bedingt durch Schnee und Frost hatten wir auch immer wieder mit Platzsperren der Stadt Köln zu kämpfen und hatten nur selten die Möglichkeit fußballspezifisch zu trainieren. Hinzu kamen die zahlreichen Spielausfälle und das dadurch nicht absehbare Ende der Vorbereitungsphase in der immer wieder die Spannung auch im Training verloren ging. Trotzdem kamen wir mit dem Sieg im „Sturmspiel“ gegen Hüls, wenn auch nicht fußballerisch gut, aber zumindest erfolgreich aus der Winterpause. Einschließlich des  Heimspieles gegen Windeck haben wir in 6 Begegnungen 9 Punkte geholt (4 Auswärts-, 2 Heimspiele) und waren in dieser Phase der Saison zwar weit weg von der Tabellenspitze, aber sportlich trotzdem noch im Soll. Danach folgte dann bekanntlich unser sportlicher Absturz.

Die Gründe sind unterschiedlichster Natur. Wie so oft führen viele kleine Bausteine schlussendlich zu solchen Szenarien. Angefangen bei der Doppelbelastung Fußball-Lehrer-Lehrgang bei gleichzeitig täglicher Pflichterfüllung, über fehlende Breite an Qualität im Kader und fehlende Selbstkritik vieler Spieler, bis hinzu einer zu hohen individuellen Fehlerquote der Mannschaft. Die Spannung innerhalb des Teams ging in dieser Phase immer wieder verloren, durch viele verletzungsbedingte Ausfälle und viele gesperrte Spieler fehlte die Konkurrenzsituation. Gleichzeitig waren wir durch die personellen Engpässe auch körperlich der Belastung durch die vielen englischen Wochen nicht gewachsen. 
Das sportliche Ziel im oberen Tabellendrittel mitzuspielen ging verloren. Es kam zu Unsicherheit durch schwebende Vertragssituationen bei vielen Spielern. Des Weiteren haben wir sicherlich zu früh die Planungen für die nächste Saison öffentlich kommuniziert und definiert.

Diese und natürlich noch eine ganze Menge an intern zu diskutierenden Punkten nehmen wir in die Sommerpause. Wir sind der festen Überzeugung vieles für die kommende Saison ausräumen zu können und arbeiten momentan täglich daran unser „Projekt 2011“ erfolgreich zu machen.


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Matthias MinkUnsere Punktebilanz in den vergangenen Spielen ist katastrophal. Ein mageres Pünktchen aus fünf Heimspielen, drei Punkte aus den letzten sieben Spielen. Die Ursachen hierfür sind rückblickend betrachtet sehr unterschiedlich.

Bedingt durch Sperren und Verletzungen mussten wir in jedem dieser Spiele die Mannschaft auf mindestens zwei Positionen ändern. In einigen Spielen waren auch durch die dünne Personaldecke Veränderungen hinsichtlich Aufstellung, Spielsystem und taktischer Ausrichtung notwendig. Es fehlte somit an Sicherheit und Spielfluss im Spiel nach vorne und gleichzeitig an Stabilität und Souveränität in der Defensive. Hinzu kam, dass wir in dieser Saisonphase höchster Wettkampffrequenz (10 Spiele in 6 ½ Wochen), die uns selbst auferlegten Ziele nicht erfüllen konnten und den Spielern durch fehlende Ergebnisse phasenweise ihr Selbstbewusstsein und der Glaube an die eigene Stärke und Qualität verloren ging.

Ein weiterer Aspekt der zur Verunsicherung einzelner Spieler beiträgt ist die sportliche Planung für die kommende Saison und die damit verbundenen Vertragsgespräche bzw. Verhandlungsrunden. Für jeden ist Sicherheit und Stabilität im Hinblick auf die persönliche Zukunft wohl ein wichtiger Aspekt im Leben. In Phasen des sportlichen Misserfolges stellen sich solche Situationen nicht unbedingt als leistungsfördernd heraus. Hiervon sind auch viele junge Spieler betroffen, die in solchen Situationen noch nicht über die notwendige Erfahrung verfügen.

Last but not least wurden uns in erster Instanz vor der Verbandspruchkammer drei Punkte am grünen Tisch aberkannt. Was die sportliche Situation und die Stimmungslage letztendlich auch nicht aufhellt.

Trotz der unbefriedigenden sportlichen Situation hat die Mannschaft in den letzten Wochen gut mitgearbeitet. Wir sind mit der zuletzt gezeigten Spielleistung und dem Auftreten im Spiel gegen ETB SW Essen zufrieden. Die Enttäuschung und die Stimmung sind nach dem Last-Minute-Tor und dem damit verbundenen Ergebnis aber sehr bedrückend. Auch in Kleve und gegen Rot Weiß Essen zu Hause wäre sicherlich ein besseres Ergebnis möglich gewesen.

Die Leistung in der zweiten Halbzeit gegen Arminia Bielefeld hat mich hingegen sehr enttäuscht. Nach dem 0:2 waren noch etwas mehr als 30 Minuten zu spielen. Da erwarte ich ganz einfach, dass die Spieler sich mehr zur Wehr setzen.

Nun erwartet uns eine schwere Aufgabe beim designierten Aufsteiger SC Wiedenbrück. Uns muss es ganz einfach gelingen, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. In diesem Spiel haben wir nun wirklich nichts zu verlieren.

Mit Christian Beckers, Zami Khalil, Ramin Waraghai, Michael Khan, Andre Honka und Ioannis Foukis steht uns eine stattliche Anzahl an Spielern immer noch nicht zur Verfügung. Diese werden auch in der Endphase der Saison voraussichtlich nicht mehr in den Spielbetrieb eingreifen können. Trotzdem haben wir für die nächsten Spiele einen gut besetzten Kader zur Verfügung und sind davon überzeugt, dass wir in den letzten vier Partien der Saison mit den Fans im Rücken noch einige Erfolgserlebnisse feiern werden.

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Fassungslosigkeit und blankes Entsetzen

 
IMG_2302 by Sebastian Fluegel.
 

Bericht von STEFAN KURTH
Fotos von SEBASTIAN FLÜGEL
Es gibt auch im Fußball zuweilen Momente, die bei nüchterner Betrachtung einfach nicht zu kapieren, nicht zu begreifen sind. Gestern war es wieder soweit. Nach siebzig starken Minuten führt der SC Fortuna gegen einen harmlosen SSVg Velbert verdient und souverän mit 3:0, um dann zwanzig Minuten später doch mit nahezu leeren Händen dazustehen. Aus einem gelungenen Spielzug, einem Sonntagsschuss und einem verunglückten „Schüsschen“ machen die Gastgeber drei Tore aus zweieinhalb Chancen und sorgen in der Südstadt damit für absolute Fassungslosigkeit.

„Ich bin maßlos enttäuscht. Das 3:3 fühlt sich an wie eine Niederlage. Das ist eine Katastrophe, wenn du bis zur 72. Minute mit 3:0 führst. Wir haben bis dahin sehr, sehr gut gespielt. Am Ende haben wir die Konsequenz im Spiel nach vorne vermissen lassen. Die einzige Erklärung, die ich im Moment habe, ist, dass wir noch nicht so gefestigt sind. Wir haben zum Schluss die Nerven verloren. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Ich muss die Mannschaft jetzt wieder aufrichten. Aber wir haben genug Potenzial und Qualität, dass wir die nächsten Spiele erfolgreich gestalten werden.“   blickte der zuletzt überraschend und für viele unverständlich in die Kritik geratene Fortuna-Coach Matthias Mink im Anschluss an die Partie schon wieder nach vorne.

Dabei war seiner Truppe eigentlich von Beginn an anzumerken, dass sie die Schmach aus dem Pokalspiel gegen den SC West vergessen machten wollte. Gegen einen völlig verunsicherten Gegner dominierte die Südstadtelf das Spiel und führte zur Halbzeit nach schönem Kopfballtreffer von Kevin Kruth und einem spektakulären Volleyschuss von Hamdi Dahmani verdient mit 2:0. Ein völlig verdienter Halbzeitstand, denn bis auf einen Lattentreffer im Anschluss an eine nicht geahndete Abseitssituation und einen Kopfball nach einer Ecke gelang den Blau-Weißen wenig bis gar nichts. Nicht nur für einen selbsternannten Aufstiegsfavoriten eine einzige Katastrophe.

IMG_1953 by Sebastian Fluegel.

Zumal es aus Velberter Sicht auch in der 2.Halbzeit nicht besser wurde. Im Gegenteil, es wurde noch schlechter. Stefan Hoffmann markierte schon acht Minuten nach Wiederanpfiff das 3:0 für die Südstädter. Das vierte Tor hätte folgen können, wenn nicht müssen. Die Gastgeber hatten sich zu diesem Zeitpunkt längst ihrem Schicksal ergeben und taumelten nur noch dem Abpfiff entgegen. Und das mehr schlecht als recht. Die Fehlpassquote war bei den Blau-Weißen unfassbar hoch, selbst einfachste Bälle über eine kurze Distanz landeten fast immer beim Gegner oder direkt im Seitenaus. Unerklärlich wie diese Mannschaft mit einer solchen Leistung die Klasse halten will.

Für Außenstehende vermittelte das Spiel  nun eher Trainingsspielscharakter. Fortuna wollte scheinbar nicht mehr, Velbert konnte scheinbar nie mehr. Klar, irgendwie schienen die Jungs von Matthias Mink auch in dieser Phase gerne noch ein Törchen schießen zu wollen - innerlich hatten die Mannen aber wohl schon abgeschaltet. Und der Drops schien ja auch tatsächlich gelutscht. Bis zur 72. Minute.

Denn dann ging alles plötzlich ganz schnell. Mit einem Doppelschlag kämpfte sich Velbert zurück ins Spiel. Erst kam Offensivspieler Nigbur im Abwehrzentrum aus kürzester Distanz völlig frei zum Kopfball, dann landet Nigburs spektakulärer Volleyschuss unhaltbar im linken Torwinkel und schließlich markiert Bestler mit einem eigentlich lachhaften Schüsschen doch noch den 3:3-Ausgleichstreffer. Unter gnädiger Mithilfe von Fortuna-Keeper Christopher Möllering. Der Schlusspunkt einer denkwürdigen Partie. [SPIELER BENOTEN] [MEHR INFOS ZUR FORTUNA & ZUR NRW-LIGA]

IMG_2306 by Sebastian Fluegel.
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