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Matthias MinkNach einer Saison mit vielen Enttäuschungen und Fehlern und natürlich auch sportlich verpassten Zielen, wollen wir an dieser Stelle ein Fazit ziehen.

Obwohl wir in der Sommervorbereitung 2009 sportlich gute Ergebnisse erzielt haben und auch guten Fußball gespielt haben, so waren die Ergebnisse in den ersten vier Begegnungen zwar ausreichend, die Art und Weise wie wir gespielt haben war aber nicht befriedigend. In den darauf folgenden Heimspielen gegen Bergisch Gladbach, Siegen und Aachen zeigte sich, dass wir trotz guter Phasen in den Spielen die individuellen Fehler nicht abstellen konnten. Problematisch hierbei war, es gab immer wieder andere Spieler die von Spieltag zu Spieltag patzten bzw. nicht in der Lage waren Stabilität und Kontinuität in ihre Leistung zu bringen. Nach der Niederlage im Heimspiel gegen Herne standen wir am Scheideweg. Es war klar, in den nächsten Partien mussten Ergebnisse erzielt werden. Die Bereitschaft und der Wille waren grundsätzlich vorhanden. Allerdings merkten wir die Mannschaft würde in sich zusammenbrechen, sollte nicht das ersehnte Erfolgserlebnis gelingen. Mit dem Sieg im Pokalspiel gegen Stotzheim und vor allem mit dem überzeugenden Sieg in Velbert hatten wir wieder das Bewusstsein gemeinsam auf Kurs kommen zu können. Die Mannschaft zeigte in dieser Phase der Saison eindrucksvoll, dass sie sich einig war und in welche Richtung es gehen sollte. Bis zur Winterpause erspielten wir uns ordentlich Punkte, ohne dabei letztendlich vollends zu überzeugen. Man merkte, wir hatten immer noch nicht die Stabilität und Sicherheit die man benötigt, um über mehrere Wochen konstant gut zu spielen unabhängig von Ergebnissen. Ein wahrscheinlich entscheidender Fehler zu diesem Zeitpunkt war, daraus personell keine Konsequenzen gezogen zu haben. Die ein oder andere Vertragsauflösung bzw. weitere Spielerverpflichtungen hätten möglicherweise in der Winterpause für Impulse sorgen können.

Nach einer nur zweiwöchigen Trainingspause kam dann wieder einmal eine katastrophale Wintervorbereitung. Einerseits trainierten wir zu Uhrzeiten einer Altherrenmannschaft (19.30 Uhr bzw. 19.45 Uhr Trainingsbeginn), andererseits immer wieder auf unterschiedlichen Trainingsplätzen. Bedingt durch Schnee und Frost hatten wir auch immer wieder mit Platzsperren der Stadt Köln zu kämpfen und hatten nur selten die Möglichkeit fußballspezifisch zu trainieren. Hinzu kamen die zahlreichen Spielausfälle und das dadurch nicht absehbare Ende der Vorbereitungsphase in der immer wieder die Spannung auch im Training verloren ging. Trotzdem kamen wir mit dem Sieg im „Sturmspiel“ gegen Hüls, wenn auch nicht fußballerisch gut, aber zumindest erfolgreich aus der Winterpause. Einschließlich des  Heimspieles gegen Windeck haben wir in 6 Begegnungen 9 Punkte geholt (4 Auswärts-, 2 Heimspiele) und waren in dieser Phase der Saison zwar weit weg von der Tabellenspitze, aber sportlich trotzdem noch im Soll. Danach folgte dann bekanntlich unser sportlicher Absturz.

Die Gründe sind unterschiedlichster Natur. Wie so oft führen viele kleine Bausteine schlussendlich zu solchen Szenarien. Angefangen bei der Doppelbelastung Fußball-Lehrer-Lehrgang bei gleichzeitig täglicher Pflichterfüllung, über fehlende Breite an Qualität im Kader und fehlende Selbstkritik vieler Spieler, bis hinzu einer zu hohen individuellen Fehlerquote der Mannschaft. Die Spannung innerhalb des Teams ging in dieser Phase immer wieder verloren, durch viele verletzungsbedingte Ausfälle und viele gesperrte Spieler fehlte die Konkurrenzsituation. Gleichzeitig waren wir durch die personellen Engpässe auch körperlich der Belastung durch die vielen englischen Wochen nicht gewachsen. 
Das sportliche Ziel im oberen Tabellendrittel mitzuspielen ging verloren. Es kam zu Unsicherheit durch schwebende Vertragssituationen bei vielen Spielern. Des Weiteren haben wir sicherlich zu früh die Planungen für die nächste Saison öffentlich kommuniziert und definiert.

Diese und natürlich noch eine ganze Menge an intern zu diskutierenden Punkten nehmen wir in die Sommerpause. Wir sind der festen Überzeugung vieles für die kommende Saison ausräumen zu können und arbeiten momentan täglich daran unser „Projekt 2011“ erfolgreich zu machen.


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